Spectres of Insecurity I - preparatory material for a theory of disolution & Vorschläge für postimperiale Monumente


Ausstellung in der Galerie Markus Krieg und ortsspezifische Installation in der Wartehalle der Kurwaldbahn Bad Ems. Akrylfarbe auf Fensterglas, Tuschezeichnungen, Broschüre zum Mitnehmen. Realisiert im Rahmen der Bad Biennale 2026 in Bad Ems.Mit Skulpturentwürfen im öffentlichen Raum stellt sich die Arbeit Bad Ems als Park für kolossale Monumente vor. Die in den Fenstern angebrachten Skulptur-Ideen können direkt in der Landschaft positioniert vorstellen. Je nachdem, wo sich die Besucher*in im Raum befand, veränderte dies die Position der Bilder auf den Fenstern und in der Landschaft. Die Entwürfe aktualisieren Skulpturen aus Bad Ems und Westdeutschland und beziehen sich auf gegenwärtige Formen des Protests und Diskurse um Wiedergutmachung und Restitution. Sie thematisieren das düstere Erbe der imperialen und kolonialen Geschichte Deutschlands. Die Skulpturentwürfe sind megalomane Visionen und imaginieren eine politische und kulturelle Situation in Deutschland, in der fragwürdige Herrscher:innen nicht länger verherrlicht werden und die Sichtbarkeit unterdrückter Perspektiven in der Geschichte erwünscht ist und großflächig gefördert wird.

In der Galerie Markus Krieg wurden zeichnerische Entwürfe auf Papier gezeigt. Ein Ausmalheft lag ur Mitnahme aus. Einzelne Aquarelle hingen aus - neue Arbeiten von Christian Diaz Orejarena -, die Teil einer visuellen Erzählung mit dem Namen "Spectres of Insecurity" sind. Diese Zeichnungen dienten als Gestaltungsbeispiele für das ausliegende Ausmalheft.

Coloring Book Zine that acompanied the exhibition (click to have a look)